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Author: Kea

8 Feb

Das Geheimnis des Erfolgs

Erfolg und Geld. Diese Worte gehören zueinander wie Romeo und Julia,  PMS und Schokolade und Schwimmbäder und Chlorgeruch. Scheinbar jedenfalls. Erfolgreich sein, das ist die Losung der heutigen Welt. Irgendwie haben wir uns die Maxime unseres Wirtschaftssystems auch in unser eigenes Leben geholt: Wachstum, Wachstum, Wachstum. Leider meinen wir damit allzu oft das auf unserem Konto, statt unser inneres. So oft lese ich in letzter Zeit Headlines dieser Art: Was erfolgreiche CEOs richtig machen. 10 Schritte, mit denen du dein Online-Business erfolgreich machst. Wie dieser und jener Mensch sich dieses und jenes Imperium aufbaute. Und natürlich wird dies KEIN Artikel, in dem ich mich dagegen ausspreche, dass Frauen Führungsverantwortung und Aufsichtsratsposten innehaben. Denn noch immer gibt es viel zu wenig davon und viel zu...
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7 Feb

Auf die FIELFALT!

Vergangenen Freitag durfte ich Teil des ersten Femsembles-Abend in Berlin Mitte sein. Die Femsemble-Events, das sind Netzwerk-Treffen von FIELFALT, einem shared Blogazine und einer Community, deren Mission es ist, Frauen zu inspirieren und zu ermutigen aus ihrer Komfortzone auszubrechen. Und wo Frauen-Empowerment draufsteht, da muss ich natürlich vorbeischauen! Bei der Premiere dieses Formats kamen Frauen zusammen, um sich auszutauschen, dem Vortrag von Karin Heinzl, Gründerin von MentorMe zu lauschen und sich gegenseitig zu bestärken, zu unterstützen und neue Kontakte zu knüpfen. Ich war besonders begeistert von der warmen und offene Atmosphäre. In den vier Jahren meiner Selbstständigkeit als Grafikerin habe ich schon verschiedenste Formen von Netzwerk-Events besucht und weiß, dass das keine Selbstverständlichkeit ist. Ähnlich wie bei meinem ersten Salon Mondaine im letzten Jahr...
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26 Jan

Von der Angst, Fehler zu machen

Wer hat diese komische Kultur des bloß-nicht-Scheiterns eigentlich erfunden? Und wer definiert, was Scheitern ist? Wenn ich etwas ausprobiere, sind doch IMMER alle Möglichkeiten da: Es läuft großartig. Es läuft miserabel. Es ist ganz anders, als wir dachten. Das finden wir plötzlich noch viel besser oder eben überhaupt nicht. Das Leben ist ein Fluss, unsere Angst, etwas zu verwerfen, lässt ihn zu Eis gefrieren. Warum ist das so? Vielleicht, weil Veränderung Angst macht. Wir sind alle mehr oder weniger Sicherheitsfanatiker, wir wollen, dass die Dinge berechenbar sind, dass alles so bleibt, wie es ist, wie wir es gewohnt sind. Aber Stillstand ist der Tod. Wenn unser Herz irgendwann aufhört, sich zu bewegen, sterben wir. Weshalb sollte für unser Leben, für unsere Seele etwas anderes gelten? Wenn...
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3 Jan

Wachstumsschmerzen

  Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne - ohja, natürlich ist dem so, aber warum brechen wir dann nicht jeden Tag zu neuen Ufern auf, warum fällt es uns so schwer, uns aufzumachen ins Unbekannte und etwas Neues zu wagen? Wir glauben bestimmte Dinge über uns selbst. Ich kann nicht kochen. Für eine Selbstständigkeit fehlt mir der Mut. Niemand in unserer Familie studiert. In meinem Alter findet man keinen Partner mehr. All diese Glaubenssätze über uns limitieren uns, sie halten uns klein. Warum haben wir sie dann und warum ist es so schwierig, sie zu überwinden? Ich glaube, das liegt daran, dass wir uns irgendwann einmal eine Identität zugelegt haben. Wir haben ein bestimmtes Bild von uns selbst im Kopf, das wir uns im Laufe des...
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4 Dez

Weiblich & ledig = mangelhaft?

Warum sind wir Frauen immer noch so versessen aufs Heiraten? Weil wir an Weihnachten zu oft „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ gesehen haben? Nüchtern betrachtet war die Hochzeit der verwaisten Tochter mit dem Prinzen mit Sicherheit zumindest wirtschaftlich ein echter Aufschwung. Sie erhebt sich vom Linsen-Auslesen im Schmutz der Bauernküche direkt auf den Thron. Aber dieser Aspekt rührt die Generationen von Frauen vor dem Fernseher nicht an. Sie träumen von dem schönen Kleid und der ewigen Liebe, sie wollen Prinzessin eines Prinzen sein. Viele junge Frauen halten sich für emanzipiert, glauben, wir hätten uns aus unserem Schattendasein gelöst und unseren Platz neben dem Mann eingenommen. Ich sehe das anders. Wir streben noch immer nach dem Platz an der Seite eines Mannes, aber nicht auf...
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10 Nov

Herzmuskeln statt Bauchmuskeln

Ich muss da mal was loswerden. Eine Beobachtung, die ich über die letzten Wochen und Monate gemacht habe, die mich erschreckt hat. Nachdem ich eine entschiedene Fürsprecherin für mehr (Körper)-Selbstliebe bin, habe ich für die von mir ins Leben gerufene Blogger-Community HAUPTSTADT-MÄDCHEN in Berlin eine Grundlinie festgelegt: Keine Fitnessblogs, keine Blogs, die sich mit Körper-Optimierung beschäftigen und in denen es um Möglichkeiten geht, Gewicht zu verlieren oder Körperteile zu formen. Ich hatte nicht erwartet, diese Linie ausgerechnet von Frauen attackiert zu finden. Es gab auch viel positives Feedback dazu, Erleichterung, Glückwünsche, Lob. Aber ich bin erschrocken, wie sehr ich diesen fitnessfreien Ort verteidigen muss! Was hat es da alles geheißen: Fitness gehöre zum Leben einer modernen Frau in Berlin, dieses Thema ließe sich...
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27 Okt

Trau dich! Spring ins kalte Wasser!

Ich stehe vorm Soho House Berlin und möchte heulen. Der Wind zerrt an meinem für diesen Oktoberabend irgendwie zu kalten Mantel und mein Herz ist sehr sehr tief in meine Hosentaschen gerutscht. Schrecklich lässig aussehende Menschen strömen durch den Eingang hinaus und hinein. Sie alle wirken so, als ob sie ganz genau wissen, wo sie hinwollen. Nur ich fühle mich so seltsam deplatziert, habe keine Ahnung, was mich da drinnen erwartet, fühle mich nicht schön genug, nicht cool genug, nicht erwachsen genug. Mein inneres Mädchen ist plötzlich wieder 5 und hat Angst, dass sie niemand mitspielen lässt. Dabei weiß mein 30-jähriger Kopf sehr wohl, dass ich hier nichts zu befürchten habe. Wo ich hin will? Zu meinem ersten „Salon Mondaine“, einem wunderbaren...
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16 Aug

Emanzipation erfolgreich?

Ich weiß nicht, wie es euch geht. Aber ich habe das Gefühl, wir Frauen sind im Laufe der Emanzipation ganz schön in Stress geraten. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich liebe die Emanzipation, ich möchte nicht eine Sekunde zurückdrehen, Punkt, Ende, Aus. Ich halte sie noch lange nicht für beendet und Nein, das bedeutet nicht, dass ich meinen BH verbrenne und auf Männer schimpfe. Es bedeutet einfach, dass ich FÜR Frauen bin. Weil ich sie wunderbar finde. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass mit dem wachsenden Anspruch ans Berufsleben viele Frauen in ein Dilemma geraten sind. Bis 1977 sah es übrigens das Bürgerliche Gesetzbuch vor, dass der Ehemann es seiner Frau erlauben musste, wenn sie berufstätig sein wollte. Noch in...
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6 Aug

Ein gutes Bauchgefühl

Womit könnte man diese Seite schöner beginnen als mit einem Post über den weiblichen Bauch. Aber nicht so, wie man es aus Frauenzeitschriften gewohnt ist, in denen es in erster Linie darum geht, ihn schlank, straff und flach zu halten. Der erste Post auf thirtyplus ist eine Film-Inspirations-Sammlung rund um unseren Bauch, weil er das Zentrum unserer Gefühle ist, die Mitte unseres Körpers und oft Ausgangspunkt für wichtige Entscheidungen. Für den Bauchtanz ist seine Form nicht entscheidend. Es geht um die Emotionen darin. Und es geht um Sinnlichkeit, um weibliche Schönheit abseits vom Gardemaß, denn es liegt ein wesentlicher Unterschied zwischen angestrengter Bemühung um idealkonforme Sexiness und tief empfundener, in sich selbst ruhender Weiblichkeit.